Cher Portrait Zeichnung der US-Amerikanischen Sängerin und Schauspielerin

Diese Cher Portrait Zeichnung widmet sich einer Frau, die seit Jahrzehnten mehr ist als nur Musikerin oder Schauspielerin: Cher ist eine Ikone. Ihr Gesicht erzählt Geschichten von Wandel, Stärke und Selbstbestimmung – und genau diese Vielschichtigkeit stand im Mittelpunkt dieser Arbeit.

Bleistiftzeichnung Portrait Kunst Dirk Richter - original Bleistiftzeichnung Cher
original Bleistiftzeichnung Cher

Mit feinen Graphitlinien und bewussten Kontrasten wurde versucht, nicht nur die äußere Ähnlichkeit einzufangen, sondern auch die Aura, die Cher umgibt. Die markanten Gesichtszüge, der intensive Blick und die ruhige Präsenz verleihen dem Portrait eine zeitlose Qualität. Der Verzicht auf Farbe lenkt den Fokus auf Licht, Schatten und Struktur – Elemente, die in der Bleistiftzeichnung besonders intim wirken.

Der Zeichenprozess war zugleich eine Annäherung an eine Persönlichkeit, die sich immer wieder neu erfunden hat und dennoch unverkennbar geblieben ist. Kleine Unregelmäßigkeiten im Strich sind bewusst sichtbar gelassen, um dem Portrait Lebendigkeit zu geben und die menschliche Seite hinter der öffentlichen Figur zu zeigen.

Diese Arbeit versteht sich als Hommage an eine Künstlerin, die Generationen inspiriert hat – und als Erinnerung daran, dass wahre Ikonen nicht altern, sondern Spuren hinterlassen.

Bleistiftzeichnung auf Hahnemühle Nostalgie Zeichenpapier

Besonders auffällig ist die kontrastreiche Teilung des Bildes: Das lange Haar fällt wie ein Schleier über das Gesicht und spaltet es visuell in zwei Hälften – hell und dunkel. Diese bewusste Zweiteilung erzeugt eine starke symbolische Wirkung. Sie lässt an Dualität denken: Licht und Schatten, Öffentlichkeit und Privatheit, Stärke und Verletzlichkeit. Der weiche Übergang der Bleistiftschattierungen im hellen Bereich steht im spannungsvollen Gegensatz zu den tiefen, satten Grautönen der dunklen Haarpartie, die fast schützend, fast geheimnisvoll wirkt.

Die Gesichtszüge sind präzise, aber nicht kühl ausgearbeitet. Feine Linien um Augen und Mund verleihen dem Porträt Tiefe und Authentizität. Der leicht geöffnete Mund und das angedeutete Lächeln lassen Raum für Interpretation – es ist kein eindeutiger Ausdruck von Freude, sondern eher ein Moment des Innehaltens, ein flüchtiger Augenblick zwischen Selbstbewusstsein und Nachdenklichkeit.

Die Hand im Vordergrund, sanft an Haar und Schulter gelegt, verstärkt den Eindruck von Nähe und Verletzlichkeit. Sie wirkt nicht posierend, sondern natürlich, beinahe unbewusst, was dem Porträt eine zusätzliche menschliche Wärme verleiht. Die zeichnerische Ausarbeitung der Haut ist bemerkenswert feinfühlig: Lichtreflexe und weiche Schattierungen lassen sie lebendig und plastisch erscheinen.

Insgesamt vermittelt die Zeichnung eine starke emotionale Präsenz. Sie zeigt keine idealisierte Ikone, sondern eine vielschichtige Persönlichkeit – selbstsicher und doch sensibel, stark und zugleich offen. Der neutrale Betrachter hat das Gefühl, nicht nur ein Gesicht zu sehen, sondern einem inneren Zustand zu begegnen. Das Porträt lädt dazu ein, länger zu verweilen, Details zu entdecken und sich auf die stille, intensive Atmosphäre einzulassen, die der Künstler mit dem Medium Bleistift eindrucksvoll geschaffen hat.


Dieser Beitrag dokumentiert eine künstlerische Auseinandersetzung mit Cher in Form einer realistischen Bleistiftzeichnung. Die Zeichnung ist Teil der Portrait Serie im Gegenlicht mit grauem Hintergrund.

Auch aus dieser Serie sind die Bilder von Barbra Streisand oder Anthony Hopkins

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