Am 5. September 2026 war es endlich soweit: In der Bildereinrahmung Beckmann in Bochum wurde meine Einzelausstellung „Stars & Stripes“ mit einer Vernissage eröffnet. Und ich kann sagen: Es war ein richtig schöner Abend.

Für diese Ausstellung habe ich bewusst nicht nur einen bestimmten Stil oder eine einzelne Serie zusammengestellt. „Stars & Stripes“ zeigt die ganze Bandbreite meiner Arbeit – von meinen neueren Portraitzeichnungen über die minimalistischen Portraits bis hin zu meinen Pin-Ups und der Streifenserie.

Besonders spannend ist für mich der Blick auf die unterschiedlichen Stationen meiner zeichnerischen Arbeit. Neben den aktuellen Portraits sind auch ältere Arbeiten zu sehen, darunter meine Comic-Adaptionen wie Moxxi und Zero-Two.

Damit zeigt die Ausstellung nicht nur einzelne Bilder, sondern auch ein Stück meiner Entwicklung als Bleistiftkünstler. Manche Arbeiten sind sehr reduziert und minimalistisch, andere deutlich detailreicher oder bewusst verspielt. Dazu kommen die sinnlichen Pin-Ups und meine Streifenserie, die inzwischen zu einem festen Bestandteil meiner Arbeit geworden ist.

Gerade diese Mischung war mir für die Ausstellung wichtig. Ich wollte nicht nur zeigen, was ich heute zeichne, sondern auch, woher einige meiner heutigen Ideen und Bildwelten kommen.

Die Vernissage selbst war für mich mindestens genauso interessant wie die Ausstellung. Es gab viele Gespräche über die Zeichnungen, über einzelne Motive und natürlich auch darüber, wie viel Arbeit eigentlich in einer Bleistiftzeichnung steckt.

Und genau das ist für mich immer wieder schön: Wenn ein Bild nicht einfach nur angeschaut wird, sondern Menschen stehen bleiben, genauer hinsehen und anfangen, darüber zu sprechen.

Einige Besucher haben dabei ihre ganz eigenen Favoriten entdeckt – und das ist wahrscheinlich eines der schönsten Dinge, die einem als Künstler passieren können.

Meine Einzelausstellung „Stars & Stripes“ ist noch bis Ende Oktober 2026 in der Bildereinrahmung Beckmann in Bochum zu sehen.

Wer meine Arbeiten bisher hauptsächlich aus meinem Online-Portfolio kennt, bekommt dort die Möglichkeit, die Zeichnungen einmal im Original und gerahmt an der Wand zu sehen. Gerade bei Bleistiftzeichnungen macht das einen Unterschied: Details, Papier, feine Schattierungen und die Wirkung der unterschiedlichen Rahmen lassen sich auf einem Bildschirm nur eingeschränkt vermitteln.

Ich freue mich deshalb über jeden, der in den nächsten Wochen noch vorbeischaut.

Und wer wissen möchte, wie meine Zeichnungen außerhalb des Bildschirms wirken: Jetzt wäre eine gute Gelegenheit, das einmal selbst herauszufinden.

Dirk Richter Bleistiftkunst Blog Signatur